Sonntag, 17. August 2008

The Final -- Yellowstone, Arches and San Diego

Meine Zeit hier geht nun tatsächlich zu Ende. Anlass genug, um noch einmal auszuholen und ein paar der schönsten Orte dieser Region aufzusuchen. Auf dem Plan standen Yellowstone National Park, Arches National Park, und San Diego. Ein ehemaliger Studienkollege war zu Besuch, und so bot sich eine gemeinsame Rundreise geradezu an.

Los ging's als ersten Stopp nach Salt Lake City -- die Mormonenstadt. Wir wollten uns nicht lang aufhalten, da es von da aus noch ca. 4 Stunden Fahrt Richtung erste Unterkunft (in der Nähe des Parkeingangs von Yellowstone) waren. Und so nahmen wir staunend unseren ersten Mietwagen in Besitz: einen roten Hummer H3! Mit einer gewissen Portion Skepsis hinsichtlich unseres Tankbudgets machten wir uns damit dann doch auf den Weg -- wer weiss, wie lange es diese Art Fahrzeug überhaupt noch gibt. Nach ungefähr besagter Fahrzeit erreichten wir Mack's Inn, unserer Unterkunft, idyllisch gelegen an einem Seitenarm des Snake Rivers.

Geplant war für den nächsten Tag, den unteren Teil Yellowstones zu erkunden. Jedoch aufgrund eines Waldbrandes entschieden wir uns für den Nordpart. Vorbei an malerischen Flüssen und Wiesen, entlang an dampfenden heißen Quellen und Teichen ging es zum Grand Canyon of Yellowstone. Von da aus dann weiter zu den Mud Volcanos (Schlammvulkane) -- mit einer Unterbrechung aufgrund von Büffeln, die sich in Straßennähe aufhielten. Auf dem Weg zu den Mammoth Hot Springs (den heißen Mammut-Quellen) sahen wir, was ich schon lange gehofft hatte: einen Bären.

Der nächste Tag führte die Südroute entlang, vorbei am berühmten Old Faithful (Geysir), der sich allerdings um ein paar Minuten verspätete. Nach einem kurzen Stopp am Yellowstone-See gings durch den Grand Teton Nationpark zurück nach Salt Lake City.

Nun hieß es, sich bereitmachen für die Wüste. Mit genügend Wasser und Proviant an Bord ging es Richtung Südosten, Richtung Arches Nationalpark, der für seine vielen und vielfältigen Natur-Felsbögen bekannt ist. Wir nutzen den Nachmittag und Abend, um einen Teil des Parks zu erkunden. Nach einer geruhsamen Übernachtung ging's am nächsten Tag in den Rest des Parks, zu einer mehrstündigen Wanderung inmitten der Mittagshitze -- sehr angenehm. Nachdem auch das überstanden war, hielt der Plan den Canyonlands Nationalpark bereit -- eine Landschaft ähnlich des Grand Canyon, doch meiner Meinung nach etwas abwechslungsreicher.
Am Abend gings dann auch wieder zurück nach Salt Lake City, wo wir den Hummer nach gut 1600 Meilen zurückgaben.

Einen sehr guten Preis gab's für den Flug von SLC nach San Diego, dafür ging der aber auch schon um 6 Uhr morgens. Immerhin hatten wir ca. 3 Stunden Schlaf in der Nacht. Doch in San Diego war etwas Erholung angesagt -- Abhängen am Strand und Genießen der Downtown-Atmosphäre. Das Motel war etwas außerhalb, recht teuer, und das unsauberste bislang. Aber es ist gar nicht so einfach, spontan in San Diego eine Unterkunft zu bekommen. Der nächste Tag war ebenfalls der Erholung und dem Meer gewidmet, während es am darauffolgenden Tag nach einer doch recht anstrengenden, dafür aber sehr abwechslungsreichen Reise zurück nach SF ging.

Ja, und nun bin ich dabei, mich mit der logistischen Planung meiner Rückkehr auseinanderzusetzen. Werde mir wohl noch einen weiteren Koffer zulegen müssen, in den letzten Monaten hat sich doch so einiges an neuen Dingen angesammelt. Ein Inserat für mein Auto ist auch schon gepostet, und andere Dinge wie Fahrrad bringe ich gerade unter die Leute (vermutlich Kollegen).

Alles in Allem habe ich eine sehr angenehme Zeit hinter mir, die sehr spannend, sehr abwechslungsreich und mit vielen guten Erfahrungen verbunden ist. Einerseits ist es sehr schade, alle Annehmlichkeiten hier verlassen zu müssen. Andererseits freue ich mich nun doch aber auch schon etwas wieder auf Deutschland, und darauf, euch alle wiederzusehen!

Donnerstag, 17. Juli 2008

Mono Lake & Devil's Postpiles

Und wieder ist mehr Zeit seit dem letzten Eintrag vergangen als eigentlich gewollt...

Letztes Wochenende war ich mal wieder unterwegs, diesmal mit 3 "Natives" (3 Amerikaner). Ziel war Mono Lake, ein interessanter, sehr salzhaltiger See hinter Yosemite (von hier aus gesehen). Außerdem wollten wir "des Teufels Pfostenstapel" (Devil's Postpile) sehen.

Los ging's Freitag später am Abend, um nicht in den ganzen Commute-Verkehr reinzugeraten. Kurz vor Yosemite erwartete uns in Jamestown dann unser Motel. Am nächsten Morgen ging's dann auf der Tioga Pass Road durch Yosemite -- ein längerer Stop inclusive. Es ist eine landschaftlich sehr reizvolle Strecke, mit vielen Blicken auf die Fels-Domes, kleine Seen und Wiesen. Bis Anfang Juni war die Strecke wegen Schnee und Lawinengefahr gesperrt.

Nach dem Passieren des Tioga Pass erreicht man Lee Vining, einem kleinen Städtchen so ziemlich am Westufer des Mono Lake. Mono Lake ist ein interessantes Gebilde. Einst pumpte die Riesenstadt L.A. Trinkwasser aus der Region und der See drohte zu versanden. Nach dem Stopp erholt er sich etwas. Besonderheit: ein sehr sehr hoher Salzgehalt und die sogenannten "Tufa" -- Kalksteingebilde, die durch aufströmendes Wasser entstanden sein sollen. Nach einer mittleren Wanderung entlang des Ufers ging es dann weiter Richtung Süden zur nächsten Nachtunterkunft: Mammoth Lakes -- DEM Skigebiet der L.A.-ianer.

Mammoth Lakes im Sommer ist recht interessant -- sehr viel weniger los, aber nichtsdestotrotz eine schöne Landschaft mit Bergen und schroffen Gipfeln ringsum. Am nächsten Tag ging es in den Devil's Postpiles Nationalpark, der gleich hinter Mammoth Lakes liegt. Nur per Shuttle gelangt man über enggeschlungene Straßen in das entlegene Gebiet, das einst zu Yosemite gehörte und nur wegen Minenbelange abgegliedert wurde. Besonderheit hier: die Postpiles, 5- bis 6-eckige Felsstangen oder -formationen, die durch Kristalle entstanden sein sollen. Ein weiteres Highlight: die Rainbow Falls, ein recht beeindruckender Wasserfall.

Alles in allem sind Mono Lake und der Nationalpark sehr interessante Orte jenseits Yosemite. Rückzu ging's wieder über den Tioga Pass. Ein Unwetter hatte Felsbrocken auf die Straße gebracht, kleinere bis mittlere Wasserfälle entstehen lassen und Hagelkörner auf die Wiesen gefegt -- alles sehr interessant. Spät abends erreichten wir dann wieder die Bay Area.

Donnerstag, 26. Juni 2008

Fire and Guns

Zur Abwechslung mal ein Eintrag, der sich nicht direkt auf einen Trip bezieht, sondern eher mit der Lage hier zu tun hat. Man liest so hin und wieder über Flutkatastrophen in Asien, Wirbelstürmen im Golf von Mexico, und so weiter -- verschiedene Gegenden der Welt scheinen ihre spezifischen unangenehmen Eigenheiten zu haben. Interessant ist es zu realisieren, dass dies auch auf das landschaftlich wunderbare Kalifornien zutrifft -- das wird nämlich zurzeit recht stark von Bränden verschiedenster Art, wie z.B. Wald- oder Wiesenbrand, heimgesucht. Unzählige Feuerherde sind in den letzten Tagen entstanden, zum Großteil durch Blitzeinschlag. Interessanterweise scheint Blitz hier nicht unbedingt mit Regenfall einherzugehen. Auch wenn die Feuer eher weiter weg sind, ist die Luft hier und der Himmel davon beeinflusst -- teilweise recht trüb und manchmal sogar "smokey" -- ein Phänomen, das sonst gar nicht so recht zum sonstigen "Idyll" der Bay Area passt.

Keine Ahnung, inwieweit derartige Nachrichten verbreitet werden: Der oberste US-Gerichtshof hat entschieden, dass es ein amerikanisches Grundrecht ist, eine Waffe zu besitzen (und hat damit einige lokale Gesetze gekippt, die schon Jahrzehnte in kraft waren). Die Besonderheit diesmal ist, dass dieses Recht jedem Bürger zugesprochen wird; bislang hatte man einen Verfassungsartikel nicht so großzügig ausgelegt. Ist dann schon etwas mulmig, zumal hier neben den Brandmeldungen hauptsächlich Schlagzeilen über Schießereien in San Francisco und Umgegend in den Nachrichten zu lesen sind... Ok, man wird eben immer wieder mal daran erinnert, dass man hier im (einstigen) Wilden Westen ist...

Dienstag, 17. Juni 2008

Sequoia National Park Weekend Trip

Darauf hatte ich mich auch schon lange gefreut: auf das Sequoia-Wochenende -- einem Wochenendausflug in den Sequoia and King's Canyon National Park! Gemeinsam mit 4 Kollegen ging es Freitag nachmittag los, mit einem recht geräumigen und fast nagelneuen Ford Explorer (der Mietwagen eines Kollegen). Wir hatten einen Spot im Stony Creek Campground reserviert; die anderen Hauptzeltplätze waren bereits ausgebucht. Stony Creek liegt nicht direkt im Nationalpark, aber im National Monument, zwischen Sequoia NP und King's Canyon. Der Park ist nach den gleichnamigen Riesenbäumen, den Sequoia, benannt; im Park gibt es das größte und älteste Exemplar davon.

Wir kamen recht spät an, die Fahrt von Palo Alto aus dauerte fast 5 Stunden, und nach dem Zeltaufbau und Klarmachen der Bärbox ließen wir den Tag mit einem Campfire ausklingen. Für den nächsten Tag war geplant, die Parkhighlights nach amerikanischer Manier "abzufahren". Erstes Ziel war der General Sherman Tree, besagter ultimativer Baum. Von da aus ging es dann weiter auf den Moro Rock, einem "Aussichtsfelsen" mit einem netten Überblick über verschiedene Täler und die Sierra Nevada. Anschließend ging es nach einem kurzen Zwischenstopp am "Tunnel Log", dem umgefallenen Sequoia mit eingeschnittenem Autotunnel, zur Crystal Cave, einer Marmortropfsteinhöhle. Nach diesem so anstrengenden Tag freuten wir uns auf das abendliche BBQ am Campfire...

Am nächsten Morgen brachen wir unsere Zelte ab und machten uns auf den Weg zum King's Canyon, vorbei am General Grant Tree -- ebenfalls ein recht großer Sequoia (offizieller nationaler Weihnachtsbaum ("Nation's Christmas Tree")). King's Canyon ist, wie der Name schon sagt, ein Canyon mit krasser Steigung, durchflossen vom King's River, der um diese Jahreszeit noch recht reißend ist. Wir entschieden uns daher gegen ein Bad, abgeschreckt von entsprechenden Warntafeln. Es gibt nur eine einzige Straße in den King's Canyon, und die ist auch eine Sackgasse -- entsprechend muss man den gesamten Weg schließlich zurückfahren. Nach ebenfalls ca. 4-5-stündiger Autofahrt erreichten wir wieder unsere vertraute Bay Area.

Samstag, 24. Mai 2008

Yosemite Weekend Trip

Das letzte Wochenende hielt ein ganz besonderes Abenteuer bereit: einen Ausflug in den Yosemite Nationalpark! Gemeinsam mit ein paar Kollegen hatten wir die Gelegenheit, an einem Freiwilligenprogramm teilzunehmen und dadurch recht einfach und günstig eine Übernachtungsmöglichkeit zu bekommen (was sonst recht schwierig ist -- der Park ist größtenteils schon vorzeitig ausgebucht).
So ging's gegen Freitag Mittag los, um gegen Abend den Park und unseren Camp Ground zu erreichen. Nach einer Einweisung in die Benutzung der Bärenboxen und in Regeln zum Vermeiden von Bärenkontakt wurden sowohl Zelte als auch das Lagerfeuer (BBQ!) klargemacht. Nach und nach trafen auch die anderen Volunteers der Klettergruppe ein, der wir uns angeschlossen hatten.

Am nächsten Morgen ging es dann zu einem Kindergarten, dessen Außenzaun es zu erneuern galt. Bis zum Nachmittag hatten wir ordentlich zu tun -- doch das Arbeiten mit Blick auf die Yosemite Falls und einiger anderer Berühmtheiten des Yosemite Valleys war recht angenehm.
Nachmittags war nach einem Bad im Merced River (mehr oder weniger ein Schmelzwasserfluss und entsprechend temperiert) zu einem Crack zum Klettern. Doch wir mussten unsere Kräfte eigentlich sparen für den nächsten Tag, denn da war eine Tageswanderung zum Half Dome, dem wohl populärsten Fels des Parks, angesagt.

Und so brachen wir am nächsten Morgen in aller Frühe (naja, so früh war es dann doch nicht, nachdem uns die Schlangen an den WCs uns ausgebremst hatten) auf. Bevor stand ein 10-12-Stunden-Marsch, der fast ausschließlich bergauf bzw. rückzu bergab ging, vorbei an den Vernal Falls und den Nevada Falls. Für den Hinweg entschieden wir uns für den längeren aber leichteren und trockeneren John Muir Trail. Am frühen Nachmittag erreichten wir dann auch die legendären Kabel, an denen man sich über den blanken Fels auf den Gipfel des Half Domes zu ziehen hatte (es war das erste Wochenende der Saison, an dem die Kabel klar waren). Vom Gipfel genossen wir den einzigartigen Ausblick über Yosemite Valley und freuten uns über die verbliebenen Schneereste, die angesichts der Hitze sehr angenehm waren. Nach einer ausgiebigen Pause ging es dann auch zurück, diesmal auf dem Mist Trail direkt am Vernal Fall entlang. Nach 11 Stunden erreichten wir erleichtert den Parkplatz. Auf dem Rückweg waren unsere Wasserreserven ausgegangen, aber dank unseres Wassefilters konnten wir das zweifelhafte Flusswasser in klares wohlschmeckendes (naja, nicht ganz) Trinkwasser verwandeln. Nun mussten wir nur noch unsere Zelte abbrechen, die Bärenbox leeren und die nächtliche Fahrt Richtung Heimat bewältigen.

Dienstag, 29. April 2008

Gold Country Weekend Trip

Nach einigen eher natur-orientierten Touren stand am Wochenende nun etwas Geschichte auf dem Programm: Sacramento, die Hauptstadt Kaliforniens, und das umliegende "Gold Country" -- die Gegend, in der einst Gold gefunden wurde -- was den legendären kalifornischen Goldrausch auslöste. Vielleicht dazu im Vorfeld etwas Geschichte: Der Schweizer Johann Sutter hatte die Idee, im damals noch mexikanischen Kalifornien ein "New Helvetia" zu gründen. Dazu erwarb er vom mexikanischen König einige Gebiete in der Gegend von Sacramento und ließ ein Fort errichten. Zum Bau bediente er sich der Rohstoffe der umliegenden Wälder und baute einige Sägemühlen, under anderem die im heutigen Coloma. Bei der Fertigstellung dieser Mühle entdeckte sein Zimmermann einen Goldklumpen im American River. Diese Nachricht verbreitete sich schnell, so dass innerhalb weniger Tage tausende Goldsucher aus aller Welt, dabei zum Großteil aus Asien, in das Gebiet kamen -- und damit Sutters Pläne durchkreuzten, da sie einfach sein Land in Besitz nahmen.

Doch zurück zur Tour. Die ging los in Old Sacramento, dem historischen Sacramento, in der man noch die Überreste der "Wild-West-Gebäude" bestaunen und selbst nach Gold suchen kann. Von da aus ging es dann zum Malakof Diggins State Park, einem Gebiet, in dem Hydro-Mining betrieben wurde: Aus Effiziengründen bestrahlte man die Hügel einfach mit riesigen Wasserwerfern und entnahm die Goldanteile über ausgeklügelte technische Einrichtung der entstehenden Schlemme. Dadurch entstand eine recht interessante Landschaft. Von da aus ging's dann weiter zum Empire Mine State Park, in dem die Überreste der bis 1939 betriebenen Goldmine zu sehen sind. Leider kamen wir etwas zu spät, so dass wir nach der Übernachtung in Sacramento am nächsten morgen erneut die Empire-Mine aufsuchen mussten. Beeindruckend sind die Ausmaße der Mine -- bis ca. 4km Tiefe wurde das ganze Gebiet mit Stollen und Gängen durchzogen.

Der nächste Stop war der Marshal Gold State Park in Coloma, dem Ausgangspunkt des Goldrauschs. Neben der Sutter Mill sind technische Überbleibsel aus der Goldsucherzeit zu sehen, die eindrucksvoll zeigen, auf welche verschiedene Weisen man Gestein zerkleinern kann. Eigentlich standen dann noch weitere Goldsucher-Orte auf dem Plan, doch wir entschieden uns, dann doch so langsam den Rückweg anzutreten.

Dienstag, 8. April 2008

Highway No. 1 Trip

Nun hat es endlich geklappt -- der Road Trip entlang des Highway Number One von Monterey gen Süden bis kurz nach Big Sur. Diese Fahrt war schon mal eher geplant und musste immer wieder verschoben werden. Doch das Wetter war recht gut, und die Jahreszeit auch sehr passend, da momentan noch alles in voller Blüte steht. In ein paar Wochen (bis Monaten) werden alles Grün ausgedorrt und alle Blumen verblüht sein.

Startpunkt war Carmel-by-the-Sea, in ca. 1.5h von Palo Alto aus zu erreichen. Gemeinsam mit zwei Kollegen ging es Samstag früh los -- ausgerüstet mit einem "Cooler" nach amerikanischer Weise (der sich als sehr nützlich erweisen sollte). Carmel ist ein sehr interessanter Ort -- Clint Eastwood war einst Bürgermeister da -- und bietet neben Upscale Restaurants und Shops einen einzigartigen weißen Sandstrand. Außerdem herrschen hier einige besondere Regeln zum Erhalt der Idylle, wie z.B. dass kein Haus nicht mehr als 2 Stockwerke haben darf. Ein historisch interessantes Highlight ist die Carmel Mission, eine der 21 kalifornischen Missionsstationen, die noch sehr gut erhalten ist.

Nach einem kurzen Aufenthalt in Carmel (in dem besagter Cooler erstmal gefüllt wurde) ging es weiter zum Point Lobos State Resort, einem Park direkt südlich von Carmel. Hier beginnt bereits das Typische der kalifornischen Highway-1-Küste -- schroffe Felsen, tosendes blaues Meer, interessante Tiere in freier Wildbahn (wie z.B. Seerobben). Nach einer kurzen Wanderung und einem deftigen Picknick ging es dann weiter Richtung Big Sur -- mit unzähligen Stops entlang des Weges, um den Anblick genießen und festhalten zu können. Besonders interessant ist dabei Point Sur, ein vorgelagerter Vulkankegel, der mit dem Festland über eine Sandbrücke verbunden ist -- die - interessanterweise - immer noch nicht vom brandenden Meer beseitigt wurde. Ziel und Umkehrpunkt war der Pfeiffer Burns State Park. Dieser hat die Besonderheit, dass ein kleiner Wasserfall direkt an der Küste ins Meer fällt -- in Zusammenhang mit türkisblauem Wasser sehr beeindruckend.

Auf dem Rückweg blieb noch Zeit für den Pfeiffer Beach State Park, in dem sandsturmähnliche Verhältnisse uns nur kurz verweilen ließen. Daher kamen wir rechtzeitig zum Dinner in Monterey an und entschieden uns für ein englisches Pub, um kurz Rast zu machen. Nach einem langen Tag kamen wir dann endlich kurz vor Mitternacht wieder zurück in die "Zivilisation", dem Silicon Valley.