Doch zurück zur Tour. Die ging los in Old Sacramento, dem historischen Sacramento, in der man noch die Überreste der "Wild-West-Gebäude" bestaunen und selbst nach Gold suchen kann. Von da aus ging es dann zum Malakof Diggins State Park, einem Gebiet, in dem Hydro-Mining betrieben wurde: Aus Effiziengründen bestrahlte man die Hügel einfach mit riesigen Wasserwerfern und entnahm die Goldanteile über ausgeklügelte technische Einrichtung der entstehenden Schlemme. Dadurch entstand eine recht interessante Landschaft. Von da aus ging's dann weiter zum Empire Mine State Park, in dem die Überreste der bis 1939 betriebenen Goldmine zu sehen sind. Leider kamen wir etwas zu spät, so dass wir nach der Übernachtung in Sacramento am nächsten morgen erneut die Empire-Mine aufsuchen mussten. Beeindruckend sind die Ausmaße der Mine -- bis ca. 4km Tiefe wurde das ganze Gebiet mit Stollen und Gängen durchzogen.
Der nächste Stop war der Marshal Gold State Park in Coloma, dem Ausgangspunkt des Goldrauschs. Neben der Sutter Mill sind technische Überbleibsel aus der Goldsucherzeit zu sehen, die eindrucksvoll zeigen, auf welche verschiedene Weisen man Gestein zerkleinern kann. Eigentlich standen dann noch weitere Goldsucher-Orte auf dem Plan, doch wir entschieden uns, dann doch so langsam den Rückweg anzutreten.
